SentinelOne Singularity Identity
Zugangsdaten sind der neue Netzwerkperimeter. SentinelOne Singularity Identity erweitert den Schutz auf Benutzerkonten und digitale Identitäten und schützt diese autonom.
Zugangsdaten schützen, bevor Angreifer sie übernehmen
Identity Security für hybride IT-Infrastrukturen
Gestohlene Zugangsdaten, kompromittierte Accounts und missbrauchte Berechtigungen gehören zu den kritischen Angriffswegen moderner Cyberattacken. Hat ein Angreifer gültige Credentials erbeutet, kann er sich unter Umständen wie ein legitimer Benutzer innerhalb der IT-Infrastruktur bewegen – klassische Endpoint-Schutzmechanismen allein reichen deshalb nicht immer aus. Hier schützt SentinelOne Singularity Identity.
Legitimer Zugang wird als Waffe eingesetzt
Angriffe mit gestohlenen Zugangsdaten haben im Vergleich zum Vorjahr um 71 % zugenommen. Angreifer benötigen keine Sicherheitslücken, wenn »erbeutete« Zugangsdaten alle Türen öffnen.
Zwei Welten. Eine Angriffsfläche.
Die Grenze zwischen Nutzer und Gerät ist verschwommen. Herkömmliche Sicherheitsvorkehrungen haben nicht Schritt gehalten, und 51 % der Unternehmen zahlen bereits den Preis dafür.
Komplexität ist eine Schwachstelle
88 % aller Angriffe auf einfache Webanwendungen erfolgen über gestohlene Zugangsdaten. Wenn die Sicherheitsvorkehrungen nicht miteinander kommunizieren können, nutzen Angreifer diese Lücken blitzschnell aus.
SentinelOne Singularity Identity erweitert den Schutz auf Benutzerkonten und digitale Identitäten
SentinelOne Singularity Identity verbindet Identity Security mit Endpoint Security und ermöglicht es Security-Teams, identitätsbasierte Angriffe auf Endgeräte zu erkennen, Angriffspfade zu reduzieren und auf verdächtige Aktivitäten automatisiert zu reagieren. Dabei werden Endpoint- und Identity-Telemetrie innerhalb der Singularity Plattform miteinander korreliert. So entsteht ein gemeinsamer Sicherheitskontext für Benutzer, Identitäten, Endpoints und verdächtige Aktivitäten.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Identitätsbasierte Angriffe und Credential-Missbrauch erkennen
- Privilege Escalation und Lateral Movement frühzeitig stoppen
- Fehlkonfigurationen und exponierte Identitäten identifizieren
- Active Directory und Cloud Identity Provider gemeinsam absichern
- Endpoint- und Identity-Security miteinander verbinden
- Reaktionen und Containment automatisieren
- Security-Teams durch eine zentrale Plattform entlasten
Angreifer im Moment ihrer Bewegung stoppen
Identitätsbasierte Bedrohungen autonom erkennen und eindämmen. Angriffe sofort erkennen und darauf reagieren, um laterale Ausbreitung und Rechteausweitung zu verhindern.
Angriffe proaktiv unterbinden
Verhindern Sie Identitätsbedrohungen, bevor sie entstehen. Nutzen Sie aktive Täuschungstechnologien und setzen Sie bedingte Zugriffsrichtlinien durch, die Angreifer im Keim ersticken.
Stärkung der Identitätshaltung
Beseitigen Sie die Schwachstellen, die Angreifer am ehesten ausnutzen wollen. Überwachen, bewerten und härten Sie Ihre hybriden Identitätssysteme kontinuierlich, um Sicherheitslücken zu identifizieren.
Wie gut sind Ihre Identitäten heute gegen Credential-basierte Angriffe geschützt?
Sprechen Sie mit unseren Security-Spezialisten über den Einsatz von SentinelOne Singularity Identity in Ihrer Infrastruktur.
Identity Security Posture Management
Schwachstellen in der Identity-Infrastruktur erkennen, bevor sie ausgenutzt werden.
Identitätsbasierte Angriffe profitieren häufig von Fehlkonfigurationen, übermäßigen Berechtigungen oder unnötig exponierten Accounts.
Identity Security Posture Management (ISPM) hilft Security-Teams dabei, solche Risiken präventiv zu identifizieren und zu priorisieren. SentinelOne Security Identity analysiert hybride Identity-Umgebungen und unterstützt unter anderem
- Microsoft Active Directory
- Microsoft Entra ID
- Okta
- Ping
- SecureAuth
- Duo
Fehlkonfigurationen und potenzielle Expositionen können identifiziert und priorisiert werden, bevor Angreifer sie für einen Angriff nutzen. Das Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der Identity Security Posture: Security-Teams erhalten mit ISPM Transparenz darüber, wo Risiken bestehen und an welchen Stellen Maßnahmen zur Härtung besonders wichtig sind. Erfahren Sie hier mehr über die Funktionen von ISPM, ITDR, Identity Deception und Conditional Access.
Identity Threat Detection & Response (ITDR)
Angriffe erkennen, wenn kompromittierte Identitäten zum Einsatz kommen.
Ein gültiger Benutzername und das passende Passwort können für einen Angreifer wertvoller sein als eine klassische Sicherheitslücke. Besonders kritisch wird es, wenn kompromittierte Accounts für Privilege Escalation oder Lateral Movement innerhalb des Unternehmensnetzwerks verwendet werden. SentinelOne Singularity Identity überwacht reaktiv identitätsbezogene Aktivitäten und verbindet diese mit Endpoint-Telemetrie. Dadurch können verdächtige Verhaltensmuster im Zusammenhang betrachtet und identitätsbasierte Angriffe in Echtzeit erkannt und neutralisiert werden.
Die Plattform unterstützt unter anderem dabei
- Credential Theft und Credential Abuse zu erkennen
- Versuche zur Privilege Escalation aufzudecken
- Lateral Movement zwischen Systemen und Domains zu erkennen und zu unterbinden
- kompromittierte Identitäten zu isolieren
- betroffene Endpoints zu isolieren
- Remediation-Workflows zu automatisieren
- Aktionen, wie beispielsweise die Deaktivierung kompromittierter Accounts oder die Erzwingung von Passwortänderungen, autonom durchzuführen.
Mit der Funktion ITDR in SentinelOne Singularity Identity erhält das Security-Team nicht nur einen weiteren Identity-Alert, sondern zusätzlichen Kontext darüber, welcher Benutzer, welcher Endpoint und welche Aktivitäten zu einem möglichen Angriff gehören.
Proactive Identity Protection
Angreifer stören, bevor sie ihr eigentliches Ziel erreichen.
Singularity Identity setzt nicht ausschließlich auf die Erkennung bereits laufender Angriffe. Mit Identity Deception können Angreifer gezielt mit Täuschungsmechanismen konfrontiert werden.
Deception-Technologien platzieren für Angreifer interessante, aber kontrollierte Informationen oder Ressourcen innerhalb der Umgebung. Interagiert ein Angreifer damit, kann dies frühzeitig auf Reconnaissance oder unerlaubte Aktivitäten hinweisen. SentinelOne nutzt diese Technologie, um Angreifer bereits während der Erkundung einer Infrastruktur zu erkennen und ihre weitere Bewegung zu erschweren.
Zusätzlich unterstützt Singularity Identity
- die Erkennung kompromittierter bzw. offengelegter Credentials
- richtlinienbasierten Conditional Access (siehe Tabelle)
- das Blockieren verdächtiger Sessions sowie
- die erneute Anforderung einer MFA-Authentifizierung bei definierten Risikosituationen
So verschiebt sich Identity Security von einer überwiegend reaktiven Verteidigung hin zu einem proaktiven Schutz der Identitätsinfrastruktur.
Endpoint Security und Identity Security gemeinsam betrachten
Benutzer und Endgerät sind Teil derselben Angriffskette.
Moderne Cyberangriffe lassen sich häufig nicht sauber in „Endgeräte-Angriff“ und „Identitäts-Angriff“ trennen. Ein kompromittierter Endpoint kann Zugangsdaten liefern. Gestohlene Credentials ermöglichen anschließend den Zugriff auf weitere Systeme. Dort können zusätzliche Berechtigungen erlangt und weitere Endpoints kompromittiert werden. Endpoint und Identity sind damit Bestandteile derselben Angriffskette.
Genau hier liegt ein wesentlicher Vorteil der SentinelOne Singularity Plattform: SentinelOne führt Endpoint- und Identity-Telemetrie auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen und kann Aktivitäten miteinander korrelieren.
Security-Teams können dadurch
- Endpoint- und Identity-Alerts gemeinsam untersuchen
- Benutzer und Geräte aus einer zentralen Oberfläche isolieren
- zusammengehörige Ereignisse schneller analysieren und
- Containment-Prozesse über Identity und Endpoint hinweg automatisieren.
Das reduziert den Wechsel zwischen unterschiedlichen Security-Werkzeugen und erleichtert die Untersuchung komplexer Angriffsketten.
Autonomous Security Intelligence
KI-gestützte Erkennung und Reaktion über Endpoint und Identity hinweg.
SentinelOne setzt innerhalb der Singularity Plattform auf Autonomous Security Intelligence (ASI). Dabei werden Identity- und Endpoint-Telemetrie miteinander korreliert, um verdächtige Muster und Zusammenhänge zu erkennen. Automatisierte Workflows können anschließend geeignete Reaktionen und Containment-Maßnahmen unterstützen.
Der Vorteil für Security Operations liegt insbesondere in der Verbindung aus
Telemetrie → Korrelation → Erkennung → Kontext → automatisierte Reaktion
Statt Endpoint- und Identity-Security als voneinander getrennte Disziplinen zu betreiben, entsteht eine gemeinsame Verteidigungsebene.
Die vier Begriffe ISPM, ITDR, Identity Deception und Conditional Access adressieren unterschiedliche Ebenen der Identity Security. Am einfachsten lassen sie sich über die Frage unterscheiden, wann und wie sie einen Angriff verhindern oder erkennen.
| Bereich | Kernfrage | Aufgabe | Beispiel |
|---|---|---|---|
| ISPM – Identity Security Posture Management | Wo sind wir angreifbar? | Präventiv Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und riskante Berechtigungen identifizieren | Ein Benutzer besitzt unnötige Admin-Rechte, über die eine Privilege Escalation möglich wäre |
| ITDR – Identity Threat Detection & Response | Werden unsere Identitäten gerade angegriffen oder missbraucht? | Identitätsbasierte reaktiv Angriffe erkennen, untersuchen und darauf reagieren | Ein kompromittierter Account wird für ungewöhnliche Zugriffe oder Lateral Movement verwendet |
| Identity Deception | Können wir einen Angreifer frühzeitig enttarnen? | Köder bzw. Täuschungsinformationen einsetzen, deren Nutzung stark auf einen Angriff hindeutet | Ein Angreifer findet vermeintliche Credentials und versucht, diese zu verwenden |
| Conditional Access | Darf diese Identität unter diesen Umständen zugreifen? | Zugriffe abhängig von Identität, Kontext und Risiko erlauben oder blockieren | Ein Zugriff wird aufgrund bestimmter Risikofaktoren eingeschränkt oder verhindert |
Eine einheitliche Plattform statt isolierter Security-Werkzeuge
SentinelOne verfolgt mit Singularity Identity einen integrierten Ansatz
Identity Security wird innerhalb der Singularity Plattform mit Endpoint Security verbunden.
Ein Agent und eine zentrale Konsole stellen Endpoint- und Identity-Informationen gemeinsam bereit. Dadurch müssen für die Identity-Funktionen nicht zwangsläufig separate Agenten und zusätzliche Management-Konsolen betrieben werden.
Für IT- und Security-Teams bedeutet das
Weniger Tool-Wechsel. Mehr Kontext. Schnellere Analyse. Automatisierte Reaktion.
Gleichzeitig lässt sich SentinelOne in bestehende Security- und IT-Umgebungen integrieren, sodass Unternehmen die Plattform auch schrittweise in vorhandene Security-Architekturen einführen können.
Technologie ist nur ein Teil einer funktionierenden Security-Strategie
Die Einführung einer Identity-Security-Lösung sollte nicht bei der Auswahl einer Lizenz beginnen. Entscheidend ist zunächst, welche Angriffsflächen vorhanden sind, welche Identitätssysteme geschützt werden müssen und wie sich die Lösung sinnvoll in die vorhandene Security-Infrastruktur integrieren lässt.
Als SentinelOne Partner unterstützt ProSoft Unternehmen und Organisationen bei der Auswahl, Einführung und Nutzung der SentinelOne Singularity Plattform.
Gemeinsam betrachten wir Ihre bestehende Umgebung und klären unter anderem
- Welche Identity-Systeme sollen geschützt werden?
- Wie sind Active Directory und Cloud-Identitäten aufgebaut?
- Welche SentinelOne-Komponenten werden bereits eingesetzt?
- Welche Identity-Risiken bestehen?
- Welche Funktionen von Singularity Identity sind für Ihre Umgebung relevant?
- Wie lässt sich die Lösung in Ihre bestehende Security-Architektur integrieren?
Damit erhalten Sie nicht einfach eine weitere Security-Lösung, sondern eine auf Ihre Infrastruktur abgestimmte Umsetzung.
Kontaktieren Sie uns
SentinelOne Identity Security mit ProSoft
Unsere Security-Spezialisten beraten Sie zu Funktionen, Lizenzierung und Integration und unterstützen Sie von der Planung bis zur Einführung von SentinelOne Singularity Identity. Auch als Managed Service bei ProSoft verfügbar.
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FAQ
Informationen – Lösungen – Support
Sollten Sie technische Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und unterstützen Sie bei SentinelOne Singularity Identity.
Warum SentinelOne Singularity Identity?
Identity Security und Endpoint Security verbinden
Benutzer, Identitäten und Endpoints werden nicht isoliert betrachtet. Gemeinsame Telemetrie ermöglicht eine bessere Bewertung zusammenhängender Aktivitäten.
Credential-basierte Angriffe erkennen
Verdächtiger Credential-Missbrauch, Privilege Escalation und Lateral Movement können mit SentinelOne Singularity Identity während eines Angriffs erkannt werden.
Identity Attack Surface reduzieren
Kontinuierliche Posture Assessments helfen dabei, Fehlkonfigurationen und potenzielle Schwachstellen in hybriden Identity-Umgebungen aufzudecken.
Angreifer aktiv stören
Identity Deception kann Reconnaissance-Aktivitäten frühzeitig sichtbar machen und Angreifer gezielt auf kontrollierte Ressourcen lenken.
Reaktionen automatisieren
Containment- und Remediation-Workflows ermöglichen schnelle Gegenmaßnahmen bei kompromittierten Benutzern und Endpoints.
Hybride Identity-Infrastrukturen absichern
On-Premises Active Directory und Cloud Identity Provider lassen sich in eine gemeinsame Sicherheitsstrategie einbeziehen.
Was bedeutet Identity Security Posture Management?
Vereinfacht gesagt beantwortet Identity Security Posture Management (ISPM) die Frage: Welche Benutzerkonten, Identitäten und Berechtigungen stellen in unserer Umgebung ein Sicherheitsrisiko dar – präventiv, also noch bevor sie von einem Angreifer ausgenutzt werden? Identity Security Posture Management identifiziert riskante Identitäten, Fehlkonfigurationen und kritische Berechtigungspfade in Ihrer Identity-Infrastruktur. Security-Teams können dadurch potenzielle Angriffsmöglichkeiten erkennen und beseitigen, bevor Angreifer sie für Privilege Escalation oder Lateral Movement ausnutzen.
Was bedeutet Identity Threat Detection & Response?
Identity Threat Detection & Response (ITDR) erkennt Angriffe auf digitale Identitäten und den Missbrauch kompromittierter Accounts. Durch die, im Gegensatz zu ISPM, reaktive Analyse identitätsbezogener Aktivitäten können beispielsweise Credential Abuse, Privilege Escalation und Lateral Movement frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Was bedeutet Conditional Access?
Wird Conditional Access (BedingterZugriff) eingesetzt, dann wird der Zugriff auf Anwendungen, Systeme oder Daten nicht allein aufgrund eines korrekten Benutzernamens und Passworts erlaubt, sondern von zusätzlichen Bedingungen abhängig gemacht. Bei Conditional Access werden zusätzlich das Endgerät (bekannt und/oder vertrauenswürdig?), Standort, Authentifizierungsart (z. B. MFA ja oder nein?), das dadurch entstehende Risiko und die Ressource, auf die zugegriffen werden soll, berücksichtigt.
Was bedeutet Identity Deception?
Ein Angreifer hat beispielsweise bereits einen Arbeitsplatzrechner kompromittiert und beginnt mit der Reconnaissance: Er sucht nach Benutzerkonten, Credentials, privilegierten Accounts, Servern und möglichen Wegen zu weiteren Systemen. Identity Deception präsentiert erfolgreichen Angreifern gezielt präparierte Informationen, wie beispielsweise scheinbar interessante Benutzer- oder Administratorkonten, Credentials bzw. Credential-Artefakte, Netzwerkressourcen oder andere für einen Angreifer attraktiv wirkende Identity-Informationen. Versucht der Angreifer, einen solchen Köder zu verwenden, kann die Security-Lösung einen Alarm auslösen.
Was bedeutet Lateral Movement?
Lateral Movement bezeichnet die Bewegung eines Angreifers innerhalb einer bereits kompromittierten IT‑Umgebung. Nachdem ein Angreifer einen ersten Rechner oder Account übernommen hat, versucht er, von dort aus auf weitere Systeme, Benutzerkonten oder Ressourcen zuzugreifen.