SafeToGo USB 3.0 unter Linux
Bei diesem Knowledge Base Artikel handelt es sich um einen Archiveintrag, der 1:1 aus den FAQv1 Beiträgen übernommen wurde. Er dient dazu, auch Lösungen für ältere Versionen nach wie vor anzubieten und durchsuchbar zu machen.
Archiv
Sie haben einen hardwareverschlüsselten CardWave SafeToGo USB 3.0 Stick unter Linux im Einsatz.
Sobald Sie jedoch die Anwendung safetogo.linux auf der CD Partition starten, erhalten Sie die Fehlermeldung No such file or directory
Testscenario
- Einstecken in PC und Prüfung, dass der read-only Teil (CD-Laufwerk) des Sticks gemountet wird
<user>@<machine>:~$ mount | grep Login /dev/sr1 on /media/<user>/Login type iso9660 (ro,nosuid,nodev,relatime,uid=1000,gid=1000,iocharset=utf8,mode=0400,dmode=0500,uhelper=udisks2) <user>@<machine>:~$ cd /media/<user>/Login/
- Relevante Datei ausfindig machen (safetogo.linux):
<user>@<machine>:/media/<user>/Login$ ls autorun.inf release-notes.html SafeToGo.exe win release-notes.css SafeToGo.app safetogo.linux
- Aufruf im Userkontext des Benutzers "<user>" (keine Root-Rechte):
<user>@<machine>:/media/<user>/Login$ ./safetogo.linux bash: ./safetogo.linux: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
- Nochmaliger Versuch mit Aufruf sudo (Benutzer "<user>" ist uneingeschränkt sudo-berechtigt):
<user>@<machine>:/media/<user>/Login$ sudo ./safetogo.linux [sudo] Passwort für <user>: sudo: unable to execute ./safetogo.linux: No such file or directory <user>@<machine>:/media/<user>/Login$
Ursachen:
Vom Hersteller CARDWAVE wurde uns mitgeteilt, dass der Einsatz von SafeToGo USB 3.0 Sticks unter einer 64bit Linux Edition nicht unterstützt wird.
Lösung
Vom Hersteller CARDWAVE wurde uns mitgeteilt, dass für den Einsatz eines SafeToGo USB 3.0 Sticks unter einer 64bit Linux Edition die 32bit Linux Libary installiert werden muss.
Bitte konsultieren Sie hierzu die relevanten manpages Ihrer jeweiligen Linux Distribution.
Hinweise
Bitte beachten Sie, dass wir für den Einsatz von uns vertreibener Hardware und/oder Software unter Linux keinen technischen Support leisten können.In diesem Fall werden sämtliche Anfrage an die jeweilige Supportabteilung des betroffenen Herstellers weitergeleitet.
Im o.g. Fall würde sich jedoch anbieten, das <code>build-essential</code> package Ihrer jeweiligen Linux Distribution zu installieren.
Dies stellt Ihnen das Kommando <code>ldd</code> zur Verfügung.
Mit dem Befehl <code>ldd ./adb | grep not</code> können Sie sich dann anzeigen lassen, welche Libaries als missing markiert sind.
Mit dem Befehl <code>apt-get install libmissing:i386</code> können Sie dann die fehlende Libary nachinstallieren.
Eine mögliche Lösung könnte also so aussehen:
sudo dpkg --add-architecture i386 sudo apt-get update sudo apt-get install libc6:i386 libncurses5:i386 libstdc++6:i386
Vorsicht
In Linux Foren liest man, dass es wohl fehlerhafte Libarypakete geben soll, welche vesuchen, zuerst die 64-Bit-Version zu löschen.